Das war die Spielwarenmesse 2014, Teil 1

Dirk Marquard ist zurück vom Spielen

Vier tolle Tage liegen hinter mir. Ich lief mir mit über 76.000 weiteren Fachbesuchern (!) die Füße platt und freute mich, so viele Neuheiten entdecken zu können, wenn auch meist im klassischen Spielzeugbereich. Es kam mir vor, wie auf einer Weltreise in 4 Tagen, denn unter 112 teilnehmenden Ländern hörte ich so ziemlich jede Fremdsprache. Die Messe verzeichnete damit wohl ein Plus von fünf Prozent bei den Fachbesuchern aus In- und Ausland. Ich traf mehr Einkäufer und Händler aus Amerika, Asien und Europa als letztes Jahr. Und in einem waren wir uns alle einig: Die neue Halle 3A mit der TrendGallery und den vielen Neuheiten der Branche war das Highlight der Messe, schon wegen des tollen Designs.

Erste Eindrücke

Erstaunt war ich über die Aussage, dass Baby- und Kleinkindartikel einen Aufwind spüren – gibt es doch immer weniger Kinder gerade in Europa. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Eltern immer mehr für ihre Kids ausgeben. Hochwertiges Spielzeug darf dann eben auch mal sehr viel kosten.baby

Für die Bereiche Modelleisenbahn und Zubehör habe ich mich sehr gefreut, dass diese nach lauen Jahren nun wieder mehr Interesse spüren. Vertreten waren z.B.  die Kleinserienhersteller ABE Atelier Belle Époque, Lokführer-Lukas Modellbau e.K., REGNER Dampf- und Eisenbahntechnik, SAI Collections sowie Soft-Lok. Einem Interview mit Florian Sieber, Geschäftsführer der Gebr. Märklin & Cie. GmbH, konnte ich entnehmen, dass er sich über zahlreiche neue Kunden freuen kann.lok

Und auch wenn es uns als Staufenbiel Hamburg Othmarschen nicht betrifft, als norddeutscher Nicht-Karnevalist muss ich dies noch erzählen: Die gesamte Halle 9 wurde dieses Jahr dominiert von Karnevalsartikeln. Die deutschen Hersteller waren begeistert, da sie wohl wesentlich mehr internationalen Absatz verzeichnen konnten. Naja, zu „international“ gehört wohl nicht unser Hamburg 😉 karneval

Ich erwähnte ja bereits die hohe Anzahl an Fachbesuchern. Nun lesen Sie mal diese Zahl: 2.748 Unternehmen aus 61 Ländern stellten auf der Messe aus! Umso genauer musste ich mir vorab einen detaillierten Terminplan erstellen, um alle für Staufenbiel Hamburg Othmarschen wichtigen Hersteller treffen zu können. Dirk Marquard auf Einkaufstour! 😉
Für Interessierte hier die Daten zu den Ausstellern:  2014_Ausstellerstatistik

Zwei Trends möchte ich hier noch kurz vorstellen:

„Mini is King“: Miniaturisierung von Spielwaren

Mit zunehmender Urbanisierung verkleinert sich der Wohnraum, während gleichzeitig die Mobilität wächst. Diese Entwicklung stellt Produkte und speziell Spiele vor besondere Herausforderungen. Sie werden immer öfter in ihrer Größe reduziert, damit sie mobiler und transportabler sind. Mit diesem Trend hat Revell auch einen ToyAward gewonnen. prepic

„TechToys“: Technik trifft Tradition
Die Grenze zwischen realer und virtueller Welt verschwimmt weiter und die Spielwarenbranche erobert sich neue Spielräume. Sie schafft aus traditionellen Spielen und digitalen Sphären spannende Spielekombinationen, die nicht nur Kinder in ihren Bann ziehen.

Und was sich nun genau dahinter verbirgt, lesen Sie in Teil 2!

Impressionen zur Messe gibt’s hier!

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